Neuravensburger Dorffasnet - Fasnetssamstag 10.02

Ein herzliche Einladung an alle Närrinnen und Narren, ob Klein oder Groß, ob Jung oder Alt um 18 Uhr zum Narrenbaum stellen und anschließender Dorffasnet im Dorfgemeinschaftshaus in Neuravensburg. Die örtlichen Vereine der „Alten Schule“, die Band „SCHO WIEDER MIR“ und ein DJ zum Abschluss sorgen am 10.02. in Neuravensburg mit einem vielfältigen Programm wieder für Unterhaltung.

 

Umzugsaufstellung 2018

Nur noch zwei Wochen bis zu unserem Großen Narrensprung am 13.01.2018. Unsere Aufstellung ist da natürlich auch fertig.

Wenn ihr wissen wollt, welche Nummer ihr seid, könnt ihr die Aufstellung über den Link Downloaden.

Wir wünschen euch und euren Familien einen guten Rutsch ins neue Jahr und freuen uns, wenn wir uns am 13.01. sehen.

 

Bäre brummlet - allet no!

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Bastelstunde - Bärenrassel

Fasnet 2018 - die Rasseln liegen bereit!!!

Bald geht´s wieder los - kaum ist Weihnachten und Silvester vorbei sind die Bären wieder unterwegs, denn Bäre brummlet - allet no!

In Vorbereitung auf die Fasnet 2018 waren die Bären wieder fleißig und haben eine Vielzahl an kleinen Rasseln hergestellt. Die Bärenrassel, wichtigstes Equipment neben der Maske am Häs, gibt´s auch in Miniatur zum umhängen für alle Freunde der Bären. Diese sind heiß begehrt und meist schnell vergriffen, denn diese Rasseln sind einzigartig.

 


Save the date

Großer Narrensprung in Neuravensburg - Sa.13.01.18 13:30 Uhr

Scharfer, würziger Fasnets-Auflauf

Das etwas andere Rezept!

 

Zutaten:

  • 60 gut gelaunte Bären
    .
  • 4 oder mehr Zunfträte
    .
  • 60 gut klingende Rasseln
    .
  • 1 großer Bus
    .
  • 1 lautstarke Musikbox
    .
  • 60 kg Gummibären

Zubereitungshinweise:

  •  Schwierigkeitsgrad:

hoch anspruchsvoll

  • Anzahl Portionen:

60


  • Drölf Bier, Sekt & Schorle
    .
  • 19 Umzüge
    .
  • 1 Überraschungsfahrt
    .
  • 1 Dorffasnet
    .
  • 14 Bärenkegel
    .
  • 1 Kehrer´s Kehraus
  •  Zubereitungsdauer:

8 Wochen

  •  Kalorienangaben (geschätzt):

60.000.000 kcal

(aber eigentlich will´s keiner wissen)

  •  Bewertung:

5 von 5 Sternen

  •  Kommentare (1 von 5):

By Paula/Flotschi am 01.03.2017

Mit den richtigen Zutaten gelingt dieser Auflauf garantiert.



Zubereitung:

Backofen bei 200°C Umluft vorheizen.
Man nehme die tiefgefrorenen Umzüge Achberg und Langenargen als Grundlage und gebe Sie in eine große Auflaufform. Anstatt diese einzufetten wird sie mit den Flyer, wie das Zelt in Achberg, tapeziert. Um diese Zutaten anzutauen, wird eine sportliche Generalprobe des Bärenkegelns in Beuren in einem Topf angefeuert und in Isny beim Abschlussumzug zum Kochen gebracht. Zum Ablöschen nehme man das Ulmer Schorle vom Empfang aus Wolfegg, um vorzuschmecken auf Ulm und um Ulm herum.
Bodnegg, Gebrazhofen, Ratzenried und Hofs in dünne Scheiben schneiden und schichtweise in die Auflaufform geben. Der Brochenzeller Busparty einen Schuss Sekt zugeben und mit Hilfe der Rassel verquirlen. Das Ganze mit Waldburg und Reute vermengen und in die Auflaufform geben.
Höhe Gullen kann man das Trennen der Eier für KönigsEGGwald schon einmal vorbereiten. Die Zutaten separat schlagen, mit Bier aus der Brauerei abschmecken und in Sattelbach wieder vermengen.
Die Fußmärsche in Ravensburg und Wangen laaaaannnggge ziehen lassen und dazugeben. Mit Graupel von Amtzell den Auflauf bestreuen und in den Ofen stellen. Aber Vorsicht, auf ebenen Stand der Auflaufform im Ofen achten, Schräglage wie in Leupolz vermeiden.

Serviervorschlag: Es empfiehlt sich den Fasnets-Auflauf im neuen Allgäuer Ur-Bären-Clubhaus zu genießen.

Tipp: Bäre brummlet – allet no!  Auch bei Kehrer´s Kehraus no!


Fotoserie


Neuravensburger Dorffasnet am Fasnetssamstag

In diesem Jahr findet unser Narrenbaumstellen mit Hemdglonkerumzug im Rahmen der ersten Neuravensburger Dorffasnet am Fasnetssamstag statt. Los geht's um 18 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus (neben der Kirche) mit Hemdglonkerumzug und Narrenbaumstellen. Anschließend geht die Party im Dorfgemeinschaftshaus mit DJ, Live-Musik und Showeinlagen weiter.

Die Neuravensburger Dorffasnet veranstalten wir Bären gemeinsam mit dem Musikverein Schwarzenbach, der Kolpingsfamilie Neuravensburg und dem Kirchenchor  Schwarzenbach.

Wir freuen uns auf euer Kommen.

Halbzeit - Fasnet 2017

Die 1. Halbzeit der Fasnet 2017 ist schon vorbei.... jetzt heißt´s kurz durchatmen, dann starten wir in die zweite Halbzeit.

Bäre brummlet - allet no!

Zwei Stunden Frohsinn bei jedem Wetter

Etwa 2200 Zuschauer erleben bunten Narrensprung – Dagmar Schindele erhält Verdienstorden

Neuravensburg (sz) Die fünfte Jahreszeit in der Region ist eröffnet. Erneut leistete die Narrenzunft Neuravensburg mit ihrem großen Narrensprung am Samstag dazu ganze Arbeit. 3000 Maskenträger und zahlreiche Musikanten zeichneten in 76 eher kleiner gehaltenen Gruppierungen ein buntes Bild. Mit 2170 verkauften Plaketten gab es etwas weniger Zuschauer als im Vorjahr. Drei Zunftmitglieder wurden am Samstagmorgen beim Zunftmeisterempfang ausgezeichnet. Mit 1400 Euro an Spenden zugunsten des Vereins Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder kam beim Empfang eine Rekordsumme zusammen.

Da waren sie wieder, die Narren: Von den bunt gekleideten Argental-Schalmeien bis zu den Kogenschindern Gaisbeuren zogen sie am Samstag zwei Stunden die Hauptstraße entlang und den Berg hinauf – bis kurz vor die Turnhalle. Und vom „Bäre brummlet – allet no!“ bis zum „S‘ Holz isch weg – jetzt hosch d’r Dreck“ war wieder so mancher Narrenruf zu vernehmen. Natürlich ließen es die einen rauchen, andere bauten munter Pyramiden, fuhren „Gorilla-Moped“ oder sprangen höllisch-teuflisch durch die Zuschauer. Gutsle wechselten ihre Besitzer, Konfetti ihre Träger – und wie immer liefen hübsche Mädels in vorderster Reihe Gefahr, „verzoge“ zu werden – und in irgendeinem Hexengefährt, Netz oder anderem zu landen. Die Katastrophenband Rohrdorf verrichtete als „Lisa (Heine) Fanclub“ ganze Arbeit und skandierte immer wieder ihren Namen.

Hobbyreporter sind unterwegs

Die Wetterkapriolen wechselten – und so war auch insofern von trockenem Winterwetter bis zum Graupelschauer einiges zu erleben. Die augenscheinlich weniger Zuschauer konnte Zunftmeisterin Lisa Heine später entkräften: „Wir haben 2170 Plaketten verkauft. Bei diesem Wetter bin ich damit durchaus zufrieden.“ Zufrieden mit den Ergebnissen ihrer „Arbeit“ waren auch die „Ö3-Hobbyreporter“ Gerald Fischbach und Christoph Bührer, die mit (nicht funktionierendem) rosa Mikro, Kamera und umgehängten „W-Lan-Kabel“ unterwegs waren, um „live“ im benachbarten Österreich über und aus Neuravensburg zu berichten. Dabei galt es unter anderem auch in Erfahrung zu bringen, was die Prominenz in Neuravensburg davon halte, dass jetzt plötzlich ein gewisser Donald Trump bei der OB-Wahl im September gegen den Amtsinhaber Michael Lang kandidieren werde.

Gute Stimmung herrschte schon am Vormittag beim Zunftmeisterempfang in der Halle, dem 15. unter der Regie von Zunftmeisterin Lisa Heine. Ortsvorsteher Hermann Schad brummelte (aufgrund von Heiserkeit) ganz bärengerecht. ANR-Oberzunftmeister Rainer Beer überreichte an die Neuravensburger Zunftmitglieder Andrea Schoch und Daniel Heine Hästrägerorden und Hästrägerorden mit Silberkranz. Dagmar Schindele durfte mit dem ANR-Verdienstorden eine hohe Auszeichnung entgegennehmen.

Rekord beim Spendensammeln

Musikalisch umrahmt wurde der Zunftmeisterempfang wie immer durch die Allgaier Ur-Band, die jetzt sogar verwandtschaftlich mit der Narrenzunft Neuravensburg verbunden ist. Lisa Heines Sohn Daniel heiratete seine Carina (aus Beuren), deren erbautes Haus kurzfristig zum „Allgäuer Ur-Bären-Clubhaus“ ernannt wurde. Florian Prinz, Vorsitzender der Ur-Band“, übergab an Lisa Heine den Schlüssel – mit der Aufforderung, künftig immer zum Kochen zu kommen, wenn man nach getaner Arbeit dort ankomme.

Viel Applaus gab es beim Zunftmeisterempfang auch für die vier „alten Damen“ der Lumpenkapelle aus Meckenbeuren, die anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Narrenzunft Brochenzell musikalisch und darstellerisch aus ihrem Repertoire schöpften. Neben vielen Gastgeschenken spendeten die eingeladenen Zünfte auch eifrig: 1400 Euro zugunsten des Vereines Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder in Ulm konnte Zunftmeisterin Lisa Heine am Ende vermelden – Rekord.

Trotz Dorffasnet nach dem Umzug, Partys in Geiers Halle und der Turnhalle, sieht es nach einem gut zu Ende gegangenen Narrensprung-Samstag in Neuravensburg aus. „Ich habe mich gegen halb eins in der Nacht noch mit Polizei und DRK unterhalten“, sagte Lisa Heine während der „Zunft-Aufräumtour durchs Dorf“ am Sonntag. Das Ergebnis: „Beide sagten mir, Stand jetzt: keine besonderen Vorkommnisse“.


Weitere Bilder zum Umzug gibt es in einer großen Bildergalerie unter

www.schwaebische.de/Wangen

erschienen in der Schwäbischen Zeitung, 15.01.2017 (Susi Weber)

Umzugsaufstellung 2017

Pünktlich zum Weihnachtsfest ist unsere Umzugsaufstellung für unseren Großen Narrensprung am 14.01.2017 fertig.

Wenn ihr wissen wollt, welche Nummer ihr seid, könnt ihr die Aufstellung über den Link Downloaden.

Wir wünschen euch und euren Familien frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr und freuen uns, wenn wir uns am 14.01. sehen.

 

Bäre brummlet - allet no!

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Musikfest Haslach 2016 - MUSIK VEREINT

Die Musikkapelle Haslach feierte vom 23.-26. Juni ihr 200-jähriges Bestehen mit einem großen Musikfest. Für ein solches Event braucht es viel fleißige Hände, für einen reibungslosen Ablauf. Getreu dem Motto "MUSIK VEREINT" hält man bei solchen Veranstaltungen zusammen und hilft mit. Beim Festumzug am Sonntag verkaufte die Narrenzunft die Umzugsplaketten in Form eines Notenschlüssels inkl. Bieröffner-Funktion. Vielen Dank an allen fleißigen Helfer bei der Mithilfe und dem Verkauf der Umzugsabzeichen.

Der alte Vorstand wird auch zum neuen

Sie leiten die Geschicke der Narrenzunft in den kommenden beiden Jahren.
Sie leiten die Geschicke der Narrenzunft in den kommenden beiden Jahren.

Was die Personalien betrifft, bleibt bei der Narrenzunft Neuravensburg alles beim Alten. Neue Ideen ließ die alte und neue Zunftmeisterin Lisa Heine allerdings dennoch bei der Generalversammlung am Samstag im Zunftraum in der Alten Schule verlauten: So soll das Narrenbaumstellen samt Schlüsselübergabe 2017 statt am Gumpigen Donnerstag am Fasnetssamstag über die Bühne gehen – unter einem neuen, vereinsübergreifenden Konzept.

Vorerst ist es nur einmal eine Idee, die es auch noch mit anderen Vereinen abzustimmen gilt. So jedenfalls erläuterte es Zunftmeisterin Lisa Heine, die nach 14 Jahren Amtszeit erneut und mit maximaler Zustimmung gewählt wurde.

Der zunehmend zurückgehenden Resonanz am Gumpigen Donnerstag wolle man begegnen, erläuterte Heine – und schlug eine Verlegung des Narrenbaumstellens samt Narrenfeuer, Schlüsselübergabe und „Umzügle“ vom Gumpigen Donnerstag auf den Fasnetssamstag vor.

Ein Versuch ist es wert

Die Idee besteht darin, sich mit den anderen Neuravensburger Vereinen des Dorfgemeinschaftshauses zusammenzuschließen und an diesem Ort eine Gemeinschaftsveranstaltung zu initiieren. Von der Musikkapelle wisse man, dass sie diesen Gedanken mittragen könne, meinte Heine: „Mit den anderen wollen wir sprechen. Wir sind für alles offen.“ Getreu dem Motto „Ein Versuch ist es wert“ sagten ihr die rund 30 Mitglieder der Generalversammlung ihre Unterstützung zu. Der Kinderball am Nachmittag soll auf alle Fälle erhalten bleiben.

Des Weiteren mahnte Heine Disziplin und Vorbildfunktion in Sachen Alkoholgenuss bei der eigenen Fasnetsveranstaltung sowie beim Tragen der Masken allgemein an: „Im Großen und Ganzen ist es in der vergangenen Fasnet gut gelaufen. Wir sind ein kleiner Haufen. Aber diese kleine Haufen hält wirklich gut zusammen und die, die da sind, geben 100 Prozent.“

Die Wahlen brachten keine Veränderungen. Alle Funktionsträger wurden in geheimer Wahl einstimmig beziehungsweise mit großer Mehrheit bestätigt. Zu Kassenprüfern wurden Andi Harlacher und Christine Pilch per Akklamation bestimmt.

Finanziell konnte der Verein seine solide, wirtschaftliche Lage ausweiten. „Gegenüber dem Vorjahr haben wir ein Plus in Höhe von 4563 Euro gemacht“, sagte Schatzmeisterin Dagmar Schindele. Schriftführerin Julia Marschner berichtete von 14 Umzügen, sechs Monats- und fünf Ausschusssitzungen, aber auch vom Hüttenaufenthalt oder der Beteiligung an der Dorfputzete. „Es war ganz schön was los“, fasste Zunftmeisterin Lisa Heine das Vereinsjahr zusammen.

Keine Nachwuchssorgen

Erfreulich sei auch, dass die Zunft in den vergangenen beiden Jahren Zulauf durch jüngere Maskenträger erhalten habe, die sich auch sehr engagieren: „Um unsere Nachfolge brauchen wir uns keine Sorge machen.“

Zur Fasnet 2017 sollen die Straßen-Narrenfähnchen erneuert und ergänzt werden. Der Umzug wird am 14. Januar über die Bühne gehen.

Mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Zeitung

Sauberbären helfen mit bei der Dorfputzete in Neuravensburg

Bei frühlingshaften Temperaturen wurde auch in Neuravensburg kurz vor Ostern das Dorf von weggeworfenem Unrat befreit. So folgten etwa 25 Bären, sowie andere freiwillige Helfer dem gemeinsamen Aufruf der Dorfputzete in Neuravensburg. Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher wurden die einzelnen Gruppen aufgeteilt und schwärmten durchs ganze Dorf um liegengebliebenen Müll aufzusammeln.

Mit Rückblick auf den vergangenen Narrensprung im Januar 2016 sammelten wir Bären nochmals verstärkt die Straßenränder ab. Der einsetzende Schneefall behinderte am damaligen Sonntag die Aufräumarbeiten, sodass teilweise weggeworfene Gegenstände unter der Schneedecke verschwanden. Gemeinsam wurde unter anderem nochmals mit dem Fokus der Aufstellungsplatz, sowie entlang des Umzugsweges Ausschau nach liegengebliebenem Unrat gehalten.

Vielen Dank an alle helfenden Hände die sich bei der Aktion „Dorfputzete“ beteiligten.

Lebenslauf - Fasnet 2016

Persönliche Daten

 

 

Vorname: Bären
Familienname: NZ Neuravensburg
Familienstand: Großfamilie

Geburstdatum:

11.11.2015

Adresse:

Bärenhöhle

 

88239 Bärenhöhle

E-Mail:

nzn_baeren@gmx.de

Homepage:

narrenzunft-neuravensburg.de

Werdegang

11.11.2015

Fasnetseröffnung
23.12.2015 Weihnachtsfeier
08.01.2016 Regionenball Scheidegg bei voller Halle
09.01.2016 Umzug Ringschnait mit anschließender Party im Tennisheim
10.01.2016 Umzug Bodnegg bei schlechtem Wetter
16.01.2016 Umzug Neuravensburg - unser Highlight
23.01.2016 Umzug Tannheim mit Kleiderordnung
24.01.2016 Umzug Beuten - mosthaltiger Empfang
30.01.2016 Umzug Haidgau mit starken Ausweiskontrollen
31.01.2016 Umzug Neukirch - trotz schlechtem Wetter lassen einige die Korken knallen
03.02.2016 Narrenbaumstellen Wangen - Ane, Ane, isch die Wangemer Fasnet schä!
04.02.2016 Schülerbefreien und Narrenbaumstellen in Neuravensburg
05.02.2016 Rathaussturm / Umzug Vogt / Nachtumzug Ochsenhausen - unser längster Tag
06.02.2016 Umzug Aitrach / Narrenbaumstellen Haslach bei unseren Freunden, den Hatternweible
07.02.2016 Umzug Brochenzell, langer Weg von Meckenbeuren aus
08.02.2016 Umzug Ravensburg / Umzug Wangen unter Zeitdruck
09.02.2016 Gemeinsames Frühstück / Umzug Kirchdorf bei lauter Musik
10.02.2016 Kässpatzenessen bei Leos

Freiwillige Praktika

22.01.2016 Besuch beim Umzügle der Narrenzunft Hofs
23.01.2016 Freinacht Lindau im Zelt der Fetzenhexen
30.01.2016

Männerausflug - ohne Worte

Hexenball Neukirch - Warm up für Sonntag

05.02.2016 Ball der Lumpenkapelle Leupolz
06.02.2016 Hausball im Pub - mit der einen oder anderen Tanzeinlage
07.02.2016 Zunftball der Narrenzunft Haslach - gefeiert wurde im Vereinsheim, Halle und Zelt

Musikalische Bildung

Andreas Gabalier – Hulapalu (aufm Dänsflor)

Axel Fischer – Traum von Amsterdam

Hans Entertainment vs. Finger & Kadel - Hoch die Hände - Wochenende

SDP – Deine Freundin

Hobbys

Singen + Tanzen

Korken knallen lassen

Rasseln + Brummeln

Ehrenrunde im Kreisverkehr drehen

Wir bedanken uns, bei allen, die mit uns eine wundervolle Fasnet verbracht haben. Die Bären gehen jetzt in den Winterschlaf.

Eure Ramona und Paula


Neue Internetseite

Da mittlerweile allein in Deutschland ca. 45% aller Zugriffe auf Internetseiten mit mobilen Endgeräten erfolgt, haben auch wir uns dazu entschlossen, unseren Internetauftritt so zu überarbeiten, dass er auch mobil perfekt zu lesen ist.

Wir wünschen euch viel Spaß damit.

Auch Schnee­fall tut gu­ter Lau­ne kei­nen Ab­bruch

Neuravensburg - Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden war am Samstag der große Narrensprung der Narrenzunft Neuravensburg vorbei. 64 Gruppen mit rund 3000 Hästrägern zogen frohgemut von der Alten Schule bis zur Festhalle hinauf - und feierten damit gleichzeitig den Beginn der Fasnet in der Region Wangen. Auch wenn es vor allem in der zweiten Hälfte des Umzugs heftig schneite, tat dies der guten Laune der Beteiligten des 25. Sprungs der Neuravensburger Bären keinen Abbruch. Gute Stimmung herrschte auch beim morgendlichen Zunftmeisterempfang.

"Also, ich bin sehr zufrieden", zog Zunftmeisterin Lisa Heine kurz vor halb vier am Samstagnachmittag Bilanz. Unfallfrei, farbenfroh, heiter hatte sich der vielschichtige Fasnets-Lindwurm präsentiert. Dass er von der Größenordnung her zwar wie der letztjährige, aber dennoch kleiner als in den Jahren davor ausfiel, begründete Lisa Heine mit "der in diesem Jahr doch recht kurzen Fasnet und der Tatsache, dass sich Termine konzentrieren und sich die Narren verteilen."

Alle Wangener Zünfte dabei

Ein Manko war es keinesfalls. Zumal die Zuschauer blieben - und damit auch die letzten Gruppen im Schneetreiben noch vor einer beachtlichen Kulisse am Straßenrand springen konnten und ihren Spaß und ihre Freude hatten.

So hallten sie wieder die Dorfstraße entlang, die Narrenrufe von "Schussa Gugga" bis zu "Schussenteufel - Auga zua". Wenn dies sehr nach vielen oberschwäbischen Gastzünften klingt, so sei doch gesagt: Auch alle Wangener Zünfte und die Nachbarzünfte aus Amtzell und Kißlegg waren mit dabei und verliehen dem Neuravensburger Sprung Lokal-Kolorit. Tausende Gutsle wechselten ihre Besitzer, Zuschauer durften (oder mussten) Neckereien der Narren ertragen, und manche Zunft sorgte für Rauch, Fasnetsduft, Pyramiden oder akrobatische Einlagen.

Ausgeklügeltes Parksystem

Dass schon in der Nacht Schnee gefallen war, störte Narrenzunft und die für die Parkplätze verantwortliche Feuerwehr am Morgen wenig. "Durch den Regen in den vergangenen Tagen war schon vor vorneherein klar, dass wir die Wiesen im Ort und damit rund 500 Parkplätze nicht nutzen können", sagte Werner August Müller, innerhalb der Feuerwehr zuständig für die zentrale Schaltstelle an der Apotheke. Durch ein ausgeklügeltes System, das zunächst die innerörtlichen, befestigten Parkflächen im Ort und später in Hiltensweiler nutzt und bei Bedarf Shuttlebusse einsetzt, war das Wetter aber diesbezüglich kein Problem.

"Bärig-närrisches" Willkommen

Nicht zuletzt, weil die eingespielte "Organisations-Maschinerie" wieder einmal perfekt funktionierte und zahlreiche Helfer sich um Aufbau, Verpflegungsstände, Verkehrsregelung und anderes kümmerten, konnte Lisa Heine am Vormittag die Gäste beim Zunftmeisterempfang in der Halle beruhigt und "bärig-närrisch" willkommen heißen. Stolz mache ihn die Fasnetskultur, die hierzulande herrsche, sagte Oberbürgermeister Michael Lang: "Es ist eine Kultur, die alle Dörfer und vor allem auch die Jugend verbindet." Dass das Wangener Stadtoberhaupt die Isnyer Ortschaft Beuren schon allein der Allgäuer Urband wegen gerne eingemeinden würde, sei am Rande erwähnt - und spricht für deren musikalische Qualitäten, die sie erneut beim Empfang unter Beweis stellte.

Ortsvorsteher Hermann Schad, als Mafiosi gekleidet, musste sich angesichts eines von ihm vorgetragenen Bärenwitzes später noch des geistigen Diebstahls bezichtigen lassen. "Wir haben da mal gegoogelt", erzählte ein Vertreter einer Zunft: "Und was glaubt ihr, was bei Google an erster Stelle steht, wenn man Bärenwitze eingibt?"

Die Schussa-Gugga-Musiker Marcus Haider und Henri Schwedt sorgten für eine grandiose musikalische Showeinlage. Und neben Schokobären, einem Kißlegger "Goldschatz", Liedern, Gedichten, einem Fasnetsspiel und einer "Predigt" überbrachten Zünfte, Gruppen und Firmen beim Empfang vor allem Geld-Präsente. 1000 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Geld, das die Neuravensburger Zunft erneut dem Verein Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder zugute kommen lassen wird.

Der echte Narr trotzt Schnee und Kälte

NEURAVENSBURG „Da ist man ein halbes Jahr nicht mehr Ortsvorsteher – und schon ist das Wetter nichts mehr!“ Es war Horst Büssenschütt, ehemaliger „Dorfchef“, der diese Worte am frühen Samstagmorgen beim Zunftmeisterempfang sprach. Die Narrenzunft Neuravensburg bewältigte ihre Aufgabe trotz widriger Wetterbedingungen mit Bravour. Allerdings hatte sie mit 2600 Zuschauern zumindest augenscheinlich etwas weniger Besucher als sonst zu verzeichnen. 3000 Hästräger aus 62 Zünften sprangen frohgelaunt von der Alten Schule bis hinauf zur Halle – mit viel Herzblut und närrischer Energie.

Es war schon kurz nach viertel vor zwei, als das „Weg frei-Fahrzeug“ der Zunft samt der traditionellen Eröffnungsgruppe, der Guggamusik Rabäschränzer Einsiedeln, den Berg nach oben zog und den närrischen Lindwurm hinter sich herführte. „Schön, dass ihr alle gekommen seid, obwohl es schneit“, begrüßte Zunftmeisterin Lisa Heine im Ehrenwagen schräg gegenüber des Rathauses die Gäste: „Aber der echte Narr geht auch bei Schnee hinaus.“ Ähnlich sah es auch Rainer Beer, Oberzunftmeister des Alemannischen Narrenringes (ANR), der als Co-Sprecher fungierte: „Fasnet ist, wenn die Zuschauer genauso mit den Zähnen klappern wie die die Kühe der Vogter Heufresser.“

Zu diesen Schnee und Kälte erprobten Zuschauern gehörten auch Heike Blaschke und Sohn Daniel aus Nonnenhorn, die ihr Clownkostüm einfach mit einem Plastikumhang schützten: „Für uns war das keine Überlegung, herzukommen oder nicht. Wenn man die Fasnet mag, geht man hin. Für mich ist das das Größte.“ Beide antworteten frohgemut auf die Narrenrufe – und erfreuten sich der Späße und dem Schabernack der Zünfte. Letztere ließen keinen Zweifel daran, ob sie Fasnetslust verspürten oder nicht. Sie präsentierten sich wie eh und je zum Saisonbeginn – voller Tatendrang, neckisch und heiter. Gut eineinhalb Stunden lang zog sich das fröhliche Gemenge aus Musikkapellen und Narrenvolk durch die Ortschaft. Selbst pyramidenbauende oder anderweitig akrobatisch aktive Gruppierungen ließen sich trotz nasser Straße nicht von ihrem (auch sonst üblichen) Treiben abbringen.

Problematik Alkoholmissbrauch

Viel geboten war auch schon beim morgendlichen Zunftmeisterempfang in der Turn- und Festhalle. Thema war neben Gruß- und Gastreden auch der durch einen in der SZ veröffentlichen Leserbrief geäußerte Vorwurf, Narrenzünfte seien untätig, würden zu wenig gegen Alkoholmissbrauch tun und seien schlechte Vorbilder. „Die Fasnet braucht Leute, die sich drum kümmern und nicht nur welche, die sich Gedanken machen“, sagte Winne Merk von der Edelweißbrauerei Farny. Er stellte zur Problematik Alkoholmissbrauch von Jugendlichen auch die Frage: „Ist das nun ein gesellschaftliches Problem oder ein Narrenproblem?“ Ortsvorsteher Hermann Schad, als Hippie verkleidet, lobte jedenfalls die Arbeit der Neuravensburger Zunft: „Was ihr auf die Beine stellt, ist eine tolle Sache.“ Weiter sagte Schad: „Die Fasnet gehört ins Allgäu wie das Oktoberfest nach München und der Wasen nach Cannstatt.“

Oberzunftmeister Rainer Beer erinnerte nicht zuletzt daran, dass die Fasnet im Dezember zum immateriellen Weltkulturerbe der Unesco geworden sei. Beer war es auch, der gemeinsam mit ANR-Präsident Gusti Reichle und ANR-Oberzunftmeister Markus Kast aus dem Bezirk Bodensee an Rolf Deger den ANR-Ehrenorden mit Silberkranz verlieh. Deger ist seit 24 Jahren aktives Mitglied der Narrenzunft Neuravensburg, seit acht Jahren Gruppenführer beziehungsweise Beisitzer im Ausschuss und an der Organisation vieler Sprünge, beim jährlichen Aufrichten des Narrenbaumes und einiges mehr maßgeblich beteiligt. „Er ist ein Mitglied, wie es die Fasnet in Neuravensburg braucht“, sagte Beer.

Wie in jedem Jahr sorgten die Allgaier Ur-Band und die Schussa-Gugga-Musiker Marcus Haider und Henri Schwedt für einen tollen und närrischen musikalischen Rahmen. Statt Gastgeschenken ließ sich die Narrenzunft Neuravensburg auch in diesem Jahr wieder Geld-Präsente mitbringen – und kann nun in diesen Tagen 1000 Euro an den Verein Förderkreis für tumor- und leukämiekranken Kinder Ulm überweisen.

In Sachen Alkohol und Gewalt bescheinigte das Polizeirevier Wangen der Narrenzunft Neuravensburg im Übrigen einen „relativ ruhigen Verlauf“. Jürgen Rölli: „Es gab ein paar Körperverletzungen und betrunkene Jugendliche.“

Erschienen in der Schwäbischen Zeitung am 19.01.2015

Die Bären in der Fasnet 2014

11.11.2013, 11.11 Uhr, alle fieberten auf diesen Moment hin, „Herzlich Willkomm, herzlich Willkomm in unsrer schönen neuen Welt, ab heute bleibt nichts wie es war, alles wird auf den Kopf gestellt…“ die lange Fasnet konnte beginnen. Wir Bären starteten in unserem Zunftraum bei einem gemütlichen Beisammen sein. Dicht gefolgt kam auch schon die alljährliche Weihnachtsfeier „Ihr Kinderlein kommet…“, jedoch mit neuem Zuwachs.

Unser zweiter Zunftmeister brachte sein Neugeborenes direkt mit, damit dieser später mal in die Fußstapfen des Papas treten kann.Auch in der besinnlichen Zeit des Jahres, liefen die Vorbereitungen für unseren Umzug auf Hochtouren. Kaum waren die Straßen von den Resten des Silvesterfeuerwerks befreit, dekorierten wir wieder das ganze Dorf und plakatierten nicht nur Neuravensburg. Schließlich sollte jeder wissen, dass es soweit war, am 11.01. ging´s los – Großer Narrensprung in Neuravensburg. Unter den Klängen unserer  Freunde, der Allgaier Ur‑Band aus Beuren und den Schussa-Gugga aus Weingarten ging es ab 10 Uhr beim Zunftmeisterempfang in der Festhalle hoch her. Im ganzen Dorf herrschte Remmi-Demmi von Geiers Halle bis in die Turnhalle. Trotz feiernden Bären zu später Stunde, war am Sonntagmittag kaum noch was zu sehen von der Mega-Party. Und schon war das erste Wochenende vorbei.

Manche Bären waren so heiß, das Häs aus dem Schrank zu holen, dass sie es nicht bis Samstag abwarten konnten. Schon am Freitag bei den Deuchelrieder Deichelmännle beim Narrenbaumstellen waren wir dabei und besuchten anschließend die Allgaier Ur-Band auf ihrem Urknallball in Beuren. Am Samstag und Sonntag waren wir dann in Aichstetten und Grünkraut unterwegs. Es ist „Verdammt lang her, verdammt lang…“, dass wir in Grünkraut mitgesprungen sind.

Am Freitagabend wurden die Fetzenhexen in Bösenreutin mit lautem Gerassel und „Applaus, Applaus für deine Worte…“ beim Narrenbaumstellen von uns unterstützt. Der „Bären-Luxus-Bus“ hatte am Samstag zum Dämmersprung mal frei, deshalb sind wir mit dem Taktbus nach Wangen gefahren und machten dort einen Boxenstopp in der „Ess-Bahn“. Von dort aus stiegen wir in den nächsten Bus und fuhren nach Karsee. Am nächsten Tag hatten wir mit unserem „Bären-Luxus-Bus“ eine längere Reise vor uns, es ging nach Oberkochen. Lange Zeit zu feiern war dort nicht, aber die Bären machen bekanntlich das Beste daraus. Auf dem Heimweg wurde mit einem Bärenhunger der Schachtelwirt (McDonalds) in Aichstetten gestürmt, denn „der ganze Bus muss Pipi…“

Da wir uns letztes Wochenende in der Ess-Bahn so wohl fühlten, starteten wir auch dieses Wochenende dort. „Wenn man so will war es das Ziel einer langen Reise…“ es ging mit dem Taktbus zur Patenzunft nach Leupolz. Auch die Leupolzer sind hervorragende Gastgeber.;) Das Wochenende wurde mit dem Narrensprung in Ratzenried abgerundet, wo wir bis zur späten Stunde noch im Ochsen Keller feierten.

„Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii…“ aber in Weingarten und wenn es dort eine Höhle gäbe, hätten sich die Bären an diesem Wochenende direkt darin einquartieren können. Von Samstagmittag, angefangen mit dem Kinderumzug über die Freinacht bis Sonntag zum großen Narrensprung, bei Aprilwetter, waren wir am großen Ringtreffen mit dabei.

„Etz gohts rund – dr Burgnarr kunnt“, hieß es an diesem Wochenende bei sommerlichen Temperaturen am Samstag in Waldburg und am Sonntag mit einem „Wasser-Spucker“ bei den Illmenseeern, die ihr 50jähriges Jubiläum gefeiert haben.Das Highlight dieses Umzuges waren leider nicht die Bären, die Glotterpiraten aus dem Glottertal haben uns, mit ihrem gigantischen 20 Meter langen und 7 Meter hohen Piratenschiff, die Show gestohlen.

Am darauffolgenden Wochenende durften wir mal wieder ausschlafen, der „Bären-Luxus-Bus“ fuhr erst am Nachmittag zum Dämmersprung nach Kimratshofen. Dort feierten wir auch den Geburtstag unserer Zunftmeisterin nach. Am Sonntag ging´s pünktlich um 12Uhr los, wir fuhren bei malleverdächtigen Temperaturen nach Scheidegg – denn „Scheidegg ist nur einmal im Jahr…“. Mit diesem Wetter geht jeder Bär anders um, der eine lässt sich die Sonne auf den Pelz scheinen, dem anderen machen die Temperaturen zu schaffen, und er sucht lieber die Erfrischung im Schatten.

Es ging dem Endspurt entgegen – alle gaben nochmal eine Woche Vollgas, denn „Es gibt nur ein Gas – Vollgas …“! 

Der Startschuss dafür fiel am Mittwochabend beim Narrenbaumstellen in Wangen. Am Donnerstagmorgen wurde mit Hilfe der Neuravensburger-Grundschulrabauken den Lehrern das Handwerk gelegt. Abends hieß es dann „Wenn der Narrenbaum wieder auf m Dorfplatz steht und sich alles um die Bären dreht…“ und anschließend ging es zur Party in den Zunftraum. Für die Stimmung auf dem Dorfplatz sorgte in diesem Jahr die Allgaier Ur-band. Nachdem der Ortsvorsteher seinen Rathausschlüssel bereits am Donnerstag an uns Bären übergeben hatte, stürmten wir am Freitag das Rathaus. Unsere Zunftmeisterin setzte sich selbstverständlich auf den Chefsessel und fühlte sich dort sichtlich wohl. Nach der Arbeit folgt bekanntlich das Vergnügen – es ging weiter zum Umzug nach Vogt. Und für den ein oder anderen ging es am Abend auch noch weiter nach Ochsenhausen zum Nachtumzug. Nach wenigen Stunden Schlaf, war die Truppe am Samstagmorgen wieder startklar für die Überraschungsfahrt. Keiner wusste wohin die Fahrt ging, geschweige denn, was wir an diesem Tag noch alles erleben würden. „An Tagen wie diesen wünsch ich mir Unendlichkeit…“dachten wir uns, als wir ein Weißwurstfrühstück in der Stiftsbrauerei in Kempten bekamen. Gestärkt ging es in die Stadt, wo an diesem Tag nicht nur der Narrensprung sondern auch noch ein Flohmarkt war. Mit den ein oder anderen Utensilien und viel guter Laune wurden die Zuschauer von den Bären unterhalten.

Kaum zurück in der Brauerei ging es auch schon bald weiter zu dem letzten Programmpunkt für diesen Tag. Es ging zum Hausball ins Burgermoos-Stüble nach Oberriedgarten wo wir „Atemlos durch die Nacht...“ feierten.

Am Sonntag brummelten wir Bären in Bergatreute. Nicht mit dem „Heli-, Heli-, Heli-, Helikopter…“ sondern mit dem“Bären-Luxus-Bus“ ging es für ein paar von uns weiter nach Haslach zum Zunftball. An „Schatzi schenk mir ein Foto“ dachte am Rosenmontagmorgen in Ravensburg beim Umzug noch keiner. Aber schon mittags hieß es in Wangen wieder „Hey wir wollen die Bären sehn…“ Last but not least fand am Dienstag das gemeinsame Frühstück im Zunftraum statt, damit wir dann noch ein letztes Mal für diese Fasnet bärenstark nach Isny losziehen konnten. Der Zieleinlauf war schon zu sehen, der letzte Programmpunkt, im Häs, stand an: Das Narrenbaumfällen und der gemeinsame Kehraus in Neuravensburg. „Die Karawane zieht weiter“ ins Pub um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Nicht nur der Himmel weinte an diesem Tag.

Am Aschermittwoch kehrten noch einmal einige Bären aus ihren Höhlen und trafen sich zum gemeinsamen Kässpätzle essen.

Ein bäriges Dankeschön an unseren Busfahrer Ben, die diesjährigen Gastspringer, das Organisationsteam der Überraschungsfahrt Dani, Tommes und Bode, den „Pfarrer“ Uli und die „Ministranten“ Milena und Maresa und ans Mangold-, Pub-, und Fässle-Team.

Eure Bären Tina und Paula

...und es riecht endlich wieder nach Fasnet

WANGEN Mit mehreren tausend Narren und Besuchern hat die Narrenzunft Neuravensburg am Samstag ihr 33-jähriges Bestehen gefeiert. Zeitweise setzte im Laufe des zweieinhalbstündigen, bunten Umzuges etwas Regen ein.

Der Feierlaune tat dies keinen Abbruch: Bis weit in die Nacht hinein herrschte in Neuravensburg Frohsinn und Partyfieber – wenngleich es auch in diesem Jahr ein paar „unschöne Begleittöne“ in Form von Gesetzesüberschreitungen und alkoholisierten Jugendlichen gab, die in ihrer Anzahl laut Veranstalter- und DRK-Angaben allerdings weit unter den Zahlen der Vorjahre lagen.

Bereits am Vormittag hieß die Narrenzunft Zünfte, Musikgruppen und Ehrengäste beim Zunftmeisterempfang willkommen – und sammelte 1300 Euro zu Gunsten des Fördervereines tumor- und leukämiekranker Kinder in Ulm.

„Bäre brummlet – allet no“ – so lautet er, der Spruch der Narrenzunft Neuravensburg. Zum „Brummle“ gab es am Samstag allen Grund. Immerhin besteht die Zunft nun seit 33 Jahren. Immerhin hat man mit 74 Gruppierungen und 3500 Hästrägern einen der größten Umzüge in der Region. Immerhin sorgen die Neuravensburger Bären zum Jahresanfang für Leben im Dorf.

Ausgesprochenes Wetterglück

Beneidet werden sie nicht von wenigen für ihr ausgesprochenes Wetterglück, das in diesem Jahr allerdings – zumindest kurzfristig – eine kleine Pause einlegte und eine halbe Stunde himmlisches Nass schickte. „Ich selbst weiß bislang nur von einem Umzug mit Regen“, erzählte Lisa Heine. Die Zunftmeisterin nahm „Nummer zwei“ gelassen und mit einem Schulterzucken: „Vielleicht sind manche Zuschauer etwas früher nach Hause.“

Insgesamt hat der Regenguss dem fröhlichen Treiben nicht geschadet: „Die Leute gingen halt eher in die Hallen und Kneipen als auf die Straße. Weniger los war dennoch nicht.“

Um kurz nach halb zwei setzte sich der bunte Lindwurm mit der Guggamusig Rabäschränzer Einsiedeln an der Spitze in Bewegung. Fleißig wurden Kinder mit „Gutsle“ bedacht, andere eher mit Konfetti, Heu oder sonstigem Fasnetsbegleitwerk.

So manches junge Mädchen fand sich in einem Netz wieder, musste (oder durfte) im Drehstuhl, Narrenwagen oder auf der Schulter eines Narrs Platz nehmen.

Daneben zeigten die Zünfte ihre Darbietungen – angefangen bei den Pyramiden über Handstände bis hin zum Schwingen der Karbatschen. „So schee ka Fasnet riechen“, sagte Moderator Rainer Beer, seines Zeichens Oberzunftmeister des Alemannischen Narrenrings (ANR), nachdem Zünfte ihre „duftenden Nebel- und Rauchschwaden“ hinterließen. Beer war auch schon am Vormittag beim Zunftmeisterempfang gefordert: Er zeichnete die Neuravensburger Zunftmitglieder Harald Bodenmiller und Martin Le Cossec für ihre Verdienste um die Zunft mit dem Hästrägerorden, Christine Pilch mit dem Hästrägerorden in Silber aus.

Zunftmeisterempfang als Vorspeise

Überhaupt, der Zunftmeisterempfang: Er war schon Stunden vor dem Umzug eine gelungene Stimmungs-Vorspeise mit toller, musikalischer Umrahmung durch die Allgaier Ur-Band und den Schussa-Gugga-Musikern Marcus Haider und Henri Schwedt. Letztere gratulierten den Neuravensburgern auch mit einem eigens kreierten Großplakat zum närrischen Geburtstag.

Oberbürgermeister Michael Lang, Ortsvorsteher Horst Büssenschütt und Vertreter der 74 Zünfte bereicherten den Empfang mit ihren Redebeiträgen und ganz speziellen Geschenken, die wie von der Allgaier Ur-Band oder der Narrenzunft Haslach auch ein Spiel oder ein „Tänzchen für den guten Zweck“ mit der Zunftmeisterin sein konnten. Für den „guten Zweck“ kamen zunächst 850 Euro zusammen. Sie wurden anschließend von einigen Zünften auf 1300 Euro aufgestockt.

„Ich bin sehr zufrieden“, lautete die abschließende Bilanz von Lisa Heine am Ende eines langen, närrischen, aber bärig guten Tages. Auch für die Regeneinlage hatte die seit zwölf Jahren amtierende Zunftmeisterin eine Erklärung: „Wahrscheinlich plärret der Petrus da oben, weil doch unser Ortsvorsteher aufhört.“

Jener Horst Büssenschütt jedenfalls hatte am Samstag seinen Spaß. Nicht zuletzt deshalb, weil Marcus Haider von den Schussa-Gugga eine (nicht ganz ernst zu nehmende) Kandidatur ankündigte: „Dann wird es 365 Tage Umzug in Neuravensburg geben! Versprochen!“

erschienen in der Schwäbischen Zeitung, 13.01.2014